Germanen und Römer
Teudogar
Bücher
Links
Germanen
und
Römer

ein Online-Lexikon
von Wolf Mittag

Lexikon: Germanen und Römer: Inhalt
Vorgeschichte: Herkunft der Germanen, Kelten und Römer
Die Kelten, Nachbarn der Germanen
Die Römer, Beherrscher der bekannten Welt
Rom unter Augustus, dem ersten Kaiser
Die Germanen
Siedlungsraum und Nachbarvölker
Germanische Stämme
Germanische Siedlungen und Dörfer
Häuser
Aussehen
Kleidung
Waffen und Kriegsrüstung der Germanen
Lebensweise
Nahrung
Nahrung bei den Römern
Körperpflege
Gesundheit
Landwirtschaft
Handwerk
Handel
Währung und Preisbeispiele
Besitz
Sprache der Germanen: Herkunft und Erbe
Gesellschaft und Staat
Sippe
Rolle der Frau
Unfreie
Adel
Gefolgschaft
Die heidnische Religion
Die wichtigsten germanischen Götter
Zauberei
Kunst und Kultur der Germanen
Ansichten der Kulturvölker über die Barbaren
Sklaverei im Römischen Reich
Krieg
Römische Legionen
Römische Eroberung Germaniens
Römische Herrschaft über Germanien
Scheitern der römischen Herrschaft über Germanien
Folgende Jahrhunderte: Blüte und Niedergang des Römischen Reiches
Literaturempfehlungen
Impressum
Historisches Computerspiel Teudogar und das Bündnis mit Rom

Anmerkungen, Korrekturen, Kritik?
eMail-Formular

© 2003-2012
by Wolf Mittag.
All rights reserved.

Nahrung bei den Römern

Die römische Küche ähnelte ursprünglich der germanischen: Getreidebrei und einfache Erbsen-, Bohnen- oder Linsen-Eintöpfe waren die Hauptnahrung auch der reicheren Römer.

Allerdings gebrauchte man zu fast allen Gerichten eine salzig schmeckende Sauce aus vergorenem Fisch. (Die antiken Griechen verwendeten dieselbe Sauce, und noch heute soll in Südostasien eine ähnliche Sauce üblich sein.)

Eine römische Erbsensuppe z.B. wurde mit Lauch, Koriander, Kümmel, Pfeffer, Liebstöckel, Dill, Basilikum, Fischsauce und Wein gewürzt.

Nach der Eroberung der östlichen Mittelmeerländer wurde die Küche der Wohlhabenden deutlich asiatischer: Scharfe Gewürze und süß-saure Saucen überdeckten immer stärker den Eigengeschmack der Zutaten. Flamingos und Papageien würzt Apicius z.B. gleichzeitig mit Pfeffer, Liebstöckel, Sellerie, Sesam, Petersilie, Minze, Zwiebel, Nelken, Honig, Wein, Fischsauce, Weinessig, Olivenöl und Most; oder gebratenes Schweinefleisch mit Petersilie, Asant (bitterschmeckend), Ingwer, Lorbeerbeeren, Majoran, Cypergras, Kostwurz, Estragon, Selleriesamen, Pfeffer, Fischsauce, Olivenöl.

Wer es sich leisten konnte, ließ sich als Nachtisch Obst reichen, in späterer Zeit auch exotische Früchte, die aus den entferntesten Provinzen des Reiches herangebracht wurden.

Wein wurde mit Wasser verdünnt und mit Honig gesüßt getrunken. Die Mahlzeit wurde im Liegen eingenommen. Bei einem kleinen Gastmahl waren gewöhnlich drei oder vier Liegen mit je drei nebeneinanderliegenden Personen um einen Tisch angeordnet. Gegessen wurde mit den Fingern: Die Speisen wurden schon in der Küche in mundgerechte Häppchen zerteilt. Zwischen den Gängen reichten Sklaven Wasserschalen und Handtücher, mit denen man seine Hände reinigen konnte.

Soweit die Wohlhabenden. Die ärmeren Bürger der Stadt Rom hatten meistens nur ein einziges Zimmer in einem mehrstöckigen Miethaus - in dem nicht gekocht werden durfte, um Feuersbrünste zu vermeiden. Sie aßen daher kalten Getreidebrei oder besuchten Garküchen, die es an jeder Straßenecke gab.

Unbekannt in ganz Europa waren übrigens Tomaten, Kartoffeln und Mais, die erst 1500 Jahre später aus dem neu entdecken Amerika eingeführt werden sollten.









Bücher über die Germanen kaufen
Neue und gebrauchte Bücher zu diesem Thema, aus dem umfangreichen Amazon-Katalog, mit zahlreichen Buchbesprechungen und Kritiken von Lesern.

Bücher über die Römer kaufen
Neue und gebrauchte Bücher zu diesem Thema, aus dem umfangreichen Amazon-Katalog, mit zahlreichen Buchbesprechungen und Kritiken von Lesern.

Computerspiel Teudogar und das Bündnis mit Rom kaufen
Dieses faktentreue historisches Rollenspiel versetzt Sie ins Germanien des Jahres 12 v.Chr., zur Zeit der römischen Eroberung, zu den Stämmen der Cherusker, Chatten und Sueben. Lernen Sie germanisches Alltagsleben aus eigener Anschauung kennen.